Vorspiel – eine Idee muss her

eine Idee muss her

Eine Idee muss her, aber wie komme ich an eine ordentliche Geschäftsidee?

Diese Frage hat mich über Jahre beschäftigt.

Mein Freundeskreis war bereits von mir gewohnt auf unterschiedlichste Geschäftsideen angesprochen zu werden, und das obwohl ich lange nicht alles mitteilte. Ausflüge in die Franchise-Szene teilte ich nicht mit, da ich hier für nichts großartig innovatives gesehen habe und es auch nicht als „richtige“ Selbständigkeit anerkannt habe – eher als eine Art Filialleitung mit unternehmerischem Risiko und Kapitaleinsatz. Aber ich hätte auch hier zugeschlagen, wenn ich was wirklich Reizbares gefunden hätte.

Mein größtes Interesse galt der Suche nach einer Firma die aus Altersgründen abzugeben ist und dort investierte ich lange auch die meiste Zeit. Die Gründe für die Suche waren vielfältig: zum einen ist das Produkt bereits im Markt eingeführt und die Kunden- und Lieferantenbasis vorhanden. Zum anderen fühlte mich nicht in der Lage ein innovatives Produkt zu finden, mit dem ich den Markt aufrollen könnte. Dazu hatte ich immer die Sorge außer Banking nichts zu können, wie sollte ich also etwas erfinden oder kreieren das der Welt nützlich sein könnte? Die Hürden habe ich mir damit ziemlich hoch gelegt, denn viele andere Gründer bauen auch mit einfachen Dingen, die schon mehrfach am Markt vorhanden waren, erfolgreich ein eigenes Unternehmen auf. Sollte mir heute ein geiles bezahlbares Unternehmen in meiner Nähe vor die Flinte kommen, würde ich wahrscheinlich zuschlagen.

Dafür würde ich sogar meine aktuelle Idee, die sich gerade gedanklich zu einem riesigen Projekt entwickelt, auf Eis legen. Sie ist zwar noch nicht ausgereift, aber wäre ich finanziell unabhängig und könnte mir meine Firma ohne finanzielle Unterstützung und Risiken aufbauen, würde ich aktuell genau dieses Projekt durchzuziehen. Mir ist klar, dass die eben genannten Voraussetzungen utopisch sind! An der Idee arbeite ich nun schon eine Weile und mein Freundeskreis wird ständig über die Entwicklung der Idee auf dem Laufenden gehalten um weiteres Feedback zu bekommen. Es ist zwar sehr viel komplexer als ich es mir zu Beginn vorgestellt habe, aber ich bin von der Idee gerade sehr eingenommen und glaube daran dabei eine Menge Spaß zu haben – habe ich hier etwa meine Leidenschaft gefunden?

Den Flow nutzen

Zumindest hat mich die Idee in meinen Flow gebracht auf den ich immer warte. Das hat den riesigen Vorteil, dass man sich gedanklich permanent mit dem Thema beschäftigt und durchaus auch andere Leute von der Idee begeistern kann. Der Nachteil dabei ist jedoch, dass man (wie beim verliebt sein) tendenziell vieles durch die rosarote Brille sieht und die Hürden als tiefer wahrnimmt, als sie eigentlich sind. Außerdem wird das Projekt durch die vielen Ideen wiederum viel zu komplex – und glaube mir: zu hohe Komplexität bei einer Neugründung führt das Projekt eher Richtung Abgrund statt zum Erfolg.

Die Frage ist doch nun wie ich auf diese Idee gekommen bin und wie ich bisher an die Sache rangegangen bin. Auf die Idee selbst gehe ich in einem extra Beitrag ein. Durch meine Unruhe war ich immer sehr umtriebig und am Recherchieren, wobei sich der Radius meiner Informationsbeschaffung immer weiter ausgedehnt hat. Im Freundeskreis habe ich nur wenige Leute, welche sich selbständig machen, bzw. ein eigenes Business aufbauen wollen oder können. Daher sind Gespräche hier auf nur wenige Personen begrenzt und somit auch die Ausbeute an Ideen. Wie erwähnt war ich auch schon auf Messen, was aber sehr zeitaufwändig ist.

Die meiste Zeit meiner Recherche spielt sich also im Internet ab – dort kann man schnell an Informationen kommen und, wenn man die richtigen Seiten findet, kann man sehr interessante Dinge erfahren. Die Informationstiefe lässt teilweise aber zu wünschen übrig und man kommt schnell auf einen kommerziellen Zweig auf dem weitere Informationen bezahlt werden müssen, oder muss realen Kontakt aufbauen. Das ist nichts schlimmes, aber dafür fühlte ich mich so ganz ohne Idee dann doch noch nicht bereit. Um nur mal ein paar interessante Seiten zu nennen:

www.nexxt-change.org

www.markuscerenak.com

www.internethandel.de

www.fuer-gruender.de

www.kfw.de

www.entrepreneurship.de

www.geschaeftsideen.de

Die Liste könnte ich beliebig erweitern, dazu habe ich aber die Linkliste eingerichtet. Die hier aufgeführten Links haben mir teilweise sehr weitergeholfen bei der Bildung meiner Idee und auch bei der Überwindung der (eigenen) Hürden.

Wie bereits erwähnt bin ich bei der kreativen Suche schnell an meine Grenzen gestoßen. Die Seite Geschäftsideen.de hat mir ein paar Ideen gezeigt mit denen man Geld verdienen kann. Vieles davon entspricht zwar nicht meinen Vorstellungen, aber es hilft die Scheuklappen ein wenig zu weiten und zu sehen was im aktuellen Umfeld möglich ist.

Viel wichtiger ist jedoch zu wissen was man selbst will – und schon daran haperte es bei mir. Dafür kann man gerne durch den Blog von Markus Cerenak stöbern, der sich genau dieses Thema zur Aufgabe gemacht hat und dies gut umsetzt. Bevor ich nun weiterhin versuche im kompletten Universum eine Idee zu finden oder zu entwickeln, und dabei den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe, sollte ich mir erstmal klar werden was ich eigentlich will, bzw. wo meine Leidenschaft liegen könnte.

Der Suche nach meiner Leidenschaft könnte man ein eigenes Buch widmen, aber das will ich im nächsten Artikel nur kurz anschneiden.

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